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ADAC Mietwagen Lanzarote

Per Mietwagen Lanzarote erkunden

Die „schwarze Perle“ der kanarischen Inseln ist Lanzarote. Der Name kommt wohl von dem sehr trockenen Klima und der dunklen Vulkanerde. Mit der geringsten Niederschlagsmenge ist Lanzarote die am wenigsten bewachsene Insel der Kanaren. Trotzdem ermöglicht die abkühlende feuchte Meeresluft auf der ansonsten kargen Insel die besondere Form des traditionellen Weinanbaus von Lanzarote und begünstigt das Pflanzenwachstum im „Tal der 1.000 Palmen“.

Lanzarote bietet dabei sowohl Gelegenheiten für einen unbeschwerten Badeurlaub mit Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten als auch eine Reise in die Erdgeschichte, denn die zum Teil bizarren Formationen im Landesinneren sind vulkanischen Ursprungs und vor Jahrmillionen entstanden. Per Mietwagen lassen sich Küstenstreifen und das Inland wunderbar erkunden. Einen Mietwagen zu mieten bedeutet unabhängig zu sein und entweder gezielt Sehenswürdigkeiten anzusteuern oder sich auf eigene Faust auf Entdeckungsreise zu begeben. Denn die Landschaft Lanzarotes ist beeindruckend und ist es wert, erforscht zu werden.

Vom Flughafen Lanzarote nach Arrecife

Der Lanzarote Airport liegt zwischen der geschäftigen Inselhauptstadt Arrecife und Puerto del Carmen. Vielleicht liegt es an den vielen dort lebenden Lanzerotenos, dass sich die Metropole Arrecife irgendwie doch einen Hauch des Fischerdorf-Charakters mit maritimem Flair bewahren konnte. Besonders die meist weißen Häuserfassaden und würfelförmige Bauweise aller Gebäude in den Ortschaften auf Lanzarote fallen ins Auge.

Lanzarote und die Kunst

César Manrique, ein einheimischen Künstler, versuchte seine Liebe zu Lanzarote auszudrücken und die wilde und lebendige Schönheit der Natur und Landschaft der kanarischen Insel mit der Lebensweise und Architektur des Menschen in Einklang zu bringen. Seine architektonisch beeindruckenden Werke können auf Lanzarote besichtigt werden. Es lohnt sich ein Besuch in dem von Cesar Manrique gebauten Restaurant El Diablo, das über dem heißesten Punkt des Nationalparks Timanfaya steht. Das spezielle Highlight des Restaurants ist der Vulkangrill, mit dem Teile der Speisen zubereitet werden.

Der Nationalpark Timanfaya

Haben Sie gewusst, dass Lanzarote die größte Kamelzucht der kanarischen Inseln beherbergt? Die Züchter blicken auf eine lange Tradition in der Haltung von Dromedaren zurück. Früher eingesetzt als Nutztiere und für den Ackerbau, dienen diese Tiere heute überwiegend Touristen als „Taxi“. Fahren Sie mit dem Mietwagen bis nach Uga, wo sich der Startpunkt der spannenden und beliebten Kamelsafaris befindet. Auf einem sicher unvergesslichen Ausritt zieht die Karawane zum Visitor Center Islote de Hilario.

Wenn Sie lieber auf das Geschaukel auf dem Rücken der Dromedare verzichten möchten, parken Sie Ihren Mietwagen direkt am Visitor Center. Timanfaya ist für Autos gesperrt, aber es werden besondere Bustouren entlang der Vulkanroute angeboten, die tiefer in die erstaunliche, durch erkaltete Lava gebildete Mondkraterlandschaft vordringen. Das wilde Farbenspiel wirkt atemberaubend, wenn sich die Feuerberge je nach Lichteinfall glutrot bis tiefschwarz vor einem auftun.

Sonne tanken an den Stränden Lanzarotes

Strahlend weiße Strände und eine rötlich schimmernde Vulkanlandschaft: Lanzarote, die nordöstliche der sieben Hauptinseln der Kanaren mit der Hauptstadt Arrecife, hat ihren ganz eigenen Reiz. Bis zu 400 Meter lange Sandstrände wechseln sich mit Lavafelsen ab, so bei den Papagayo-Stränden nahe der Touristen-Hochburg Playa Blanca.

Die Playa Blanca, was übersetzt so viel heißt wie der "weiße Strand", ist eines von drei touristischen Zentren der Insel. und eine bezaubernde Möglichkeit für Touristen sowohl Sonne und Strand zu genießen als auch einen Ausblick auf Lanzarote und das benachbarte Fuerteventura zu erhalten. Die Küstenpromenade erstreckt sich über Kilometer und ist gesäumt von Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Folgt man der idyllischen Promenade entlang des Strandes, gelangt man zunächst zum Yachthafen Marina Rubicon, wo es Freizeitmöglichkeiten und weitere kulinarische Tempel gibt, die für Erholung sorgen. Ein Stück weiter westlich von der Playa Blanca, etwa drei Kilometer, gelangt der Besucher zum Montana Roja, einen roten Aschevulkan mit 194 Meter Höhe. Er ist erloschen und misst anderthalb Quadratkilometer. Um den Vulkan herum wurde bereits wieder gebaut - niemand geht davon aus, dass er noch einmal ausbricht. Bei Lanzarote handelt es sich dabei um eine Insel, die wie die übrigen Kanarischen Inseln vulkanisch entstanden ist. Weiter westlich wird der Fischerleuchtturm Faro de pechiguera erreicht, der 1936 erbaut wurde. Hier ist man gleichzeitig am südwestlichsten Punkt der Insel angelangt. 1986 wurde nebenan ein neuer und höherer Leuchtturm errichtet. Die Ausblicke, die sich auf diesem Spaziergang bieten, sind einzigartig.

Wie die Playa Blanca hat sich auch Puerto del Carmen von einem ehemaligen Fischerdorf zum Besuchermagneten entwickelt. Das dritte große Zentrum, Costa Teguise, wurde dagegen eigens für den Tourismus gebaut.