


Günstig Auto in Georgien online mieten beim ADAC
Eine Reise durch Georgien lebt von Gegensätzen, die nah beieinander liegen. Hinter Tiflis steigen die Berge des Kaukasus auf, im Osten beginnen weite Weinlandschaften und im Westen lockt das Schwarze Meer. Ein Mietwagen eröffnet die Möglichkeit, diese Vielfalt ohne festen Rahmen zu entdecken. Die Online Reservierung zeigt schnell, welche Fahrzeugkategorien verfügbar sind und welche Angebote mit umfassenden Versicherungen ohne Selbstbehalt am besten passen. Internationale Partner des ADAC - wie Sixt, Europcar und Enterprise - bieten klare Bedingungen und eine solide Flotte, die sich für Stadtfahrten ebenso eignet wie für längere Etappen über Land.
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Standorte der Autovermietungen in Georgien
Häufige Fragen zur Automiete in Georgien
Mietauto am Flughafen in Georgien buchen
Der erste Kontakt mit Georgien beginnt für viele Reisende am Tbilisi International Airport (TBS), dem größten Flughafen des Landes und dem wichtigsten Tor zur Hauptstadt. Zahlreiche Direktverbindungen führen aus deutschen Städten wie Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf nach Tiflis. Lufthansa und Georgian Airways bedienen diese Strecken regelmäßig, gelegentlich auch Wizz Air. Die Flugzeit liegt je nach Abflugort zwischen vier und fünf Stunden. Sollte kein direkter Flug verfügbar sein, führen gut getaktete Umsteigeverbindungen über Istanbul oder Wien ans Ziel.
Zwei weitere Flughäfen ergänzen das Netz. Der Kutaisi International Airport (KUT) im Westen wird vor allem von Wizz Air angeflogen. Viele Reisende nutzen ihn als Ausgangspunkt für Routen in Richtung Schwarzmeerregion oder in die Landschaften rund um Imereti und Samegrelo. Noch näher am Meer liegt der Batumi International Airport (BUS). Besonders in den Sommermonaten starten saisonale Flüge aus Europa, häufig ebenfalls mit Wizz Air. Wenn keine Direktverbindung besteht, verläuft der Weg meist über große europäische Drehkreuze.
An allen drei Standorten arbeiten internationale Mietwagenanbieter mit klaren Abläufen und einer verlässlichen Fahrzeugflotte. Die Übernahme gelingt dadurch ohne großen Aufwand, sodass die Reise unmittelbar nach der Landung beginnen kann.
Besonderheiten von Georgien
Eingeklemmt zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Großen Kaukasus und den sanften Wellen des Schwarzen Meers liegt ein Land, das erst in den letzten Jahren von Reisenden wiederentdeckt wird. Georgien, diese kleine Nation an der Schwelle zwischen Europa und Asien, ist weit mehr als nur ein geografischer Schnittpunkt. Es ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird und Gastfreundschaft nicht nur ein Wort ist, sondern eine Lebensphilosophie.
In den legendären Gefilden des Goldenen Vlieses wachsen heute Trauben an uralten Reben, aus denen seit 8.000 Jahren Wein gekeltert wird. In den engen Gassen von Tbilisi tanzen Schwefeldämpfe aus jahrhundertealten Bädern empor, während nur wenige Schritte entfernt futuristische Glasbauten in den Himmel ragen. Orthodoxe Klöster thronen auf schroffen Berghängen, als wollten sie das Gebet direkt zum Himmel tragen, und in den Tälern darunter laden Familien Fremde an ihre Tische, als wären sie alte Freunde.
Georgien offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Es ist ein Land, das entdeckt werden will: mit jedem Bissen Chatschapuri, mit jedem Schluck Saperavi, mit jedem mehrstimmigen Gesang, der durch die Täler hallt. Wer hierher kommt, kehrt nicht nur mit Fotos zurück, sondern mit Geschichten, Freundschaften und einem Stück georgischer Seele im Herzen.
Georgiens Sehenswürdigkeiten mit Mietwagen entdecken
Georgien ist ein Land der kurzen Distanzen und langen Eindrücke. Zwischen Tbilisi an der einen und Batumi an der anderen Seite liegen gerade einmal 370 Kilometer Luftlinie, doch dazwischen entfaltet sich eine Welt voller Kontraste. Ein Mietwagen ist der Schlüssel, um diese Vielfalt unabhängig zu erleben. Denn während organisierte Touren oft nur die Highlights abklappern, eröffnet ein eigener Wagen die Freiheit, spontan an einem Weingut anzuhalten, einen Abstecher zu einem versteckten Kloster zu machen oder einfach dort zu verweilen, wo es einem gefällt.
Für Kulturinteressierte: Auf den Spuren der Geschichte
Wer sich für Kultur und Geschichte begeistert, findet in Georgien ein wahres Eldorado. Von Tbilisi aus lässt sich die alte Hauptstadt Mzcheta in 20 Minuten erreichen, ein UNESCO-Weltkulturerbe mit der imposanten Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und dem Dschwari-Kloster, das majestätisch auf einem Hügel über dem Zusammenfluss zweier Flüsse thront. Die Fahrt dorthin führt durch sanfte Hügellandschaften und bietet bereits erste Ausblicke auf den Kaukasus.
Eine lohnende mehrtägige Route führt weiter nach Gori, der Geburtsstadt Stalins mit seinem kontroversen Museum, und von dort zur Höhlenstadt Uplisziche, einer der ältesten Siedlungen des Kaukasus. Die in Fels gehauenen Räume, Straßen und sogar ein antikes Theater erzählen von einer 3.000 Jahre alten Geschichte. Nur eine Stunde weiter östlich liegt Kutaissi mit der beeindruckenden Bagrati-Kathedrale und dem Gelati-Kloster, einem mittelalterlichen Zentrum der Gelehrsamkeit.
Besonders reizvoll ist die Region Kachetien im Osten, das Herzstück der georgischen Weinkultur. Die Fahrt von Tbilisi nach Signagi dauert etwa zwei Stunden und führt durch endlose Weinberge. Das malerische Städtchen mit seinen pastellfarbenen Häusern und gepflasterten Gassen wird oft als “Stadt der Liebe” bezeichnet. Von hier aus lassen sich zahlreiche Weingüter ansteuern, die Verkostungen in traditionellen Qvevri-Kellern anbieten. Das Kloster Dawid Garedscha an der Grenze zu Aserbaidschan beeindruckt mit seinen in Höhlen gemalten Fresken und der wüstenähnlichen Landschaft.
Für Aktivurlauber: Berge, Wanderungen und Abenteuer
Georgien ist ein Paradies für alle, die Bewegung in der Natur suchen. Die Militärstraße von Tbilisi nach Stepanzminda (früher Kasbegi) zählt zu den spektakulärsten Bergstraßen der Welt. Die 150 Kilometer lange Strecke schlängelt sich durch die dramatische Dariali-Schlucht, vorbei an tosenden Wasserfällen und durch kleine Bergdörfer. Höhepunkt ist die Gergetier Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Metern Höhe, die sich vor dem 5.047 Meter hohen Kasbek erhebt. Von Stepanzminda aus starten zahlreiche Wanderungen, von gemütlichen Halbtagestouren bis zu anspruchsvollen Mehrtagestreks.
Für mehrtägige Aufenthalte bietet sich die Region Swanetien an, etwa acht Stunden Fahrt von Tbilisi entfernt. Die Bergdörfer mit ihren charakteristischen Wehrtürmen sind Ausgangspunkt für Trekkingtouren zu den höchsten Gipfeln des Kaukasus. Die Fahrt dorthin ist bereits ein Abenteuer für sich, besonders der letzte Abschnitt über serpentinenreiche Bergstraßen. Mestia und Uschguli, eines der höchstgelegenen permanent bewohnten Dörfer Europas, bieten authentische Einblicke in die Bergkultur und atemberaubende Wandermöglichkeiten.
Mountainbiker finden in der Region um Bordschomi ideale Bedingungen. Der gleichnamige Kurort ist berühmt für sein Mineralwasser und liegt am Eingang zum Bordschomi-Charagauli-Nationalpark, einem der größten Schutzgebiete Europas. Die gut markierten Trails führen durch dichte Wälder und alpine Wiesen.
Für Familien: Abwechslung und kinderfreundliche Ziele
Georgien ist erstaunlich familienfreundlich, und ein Mietwagen macht Reisen mit Kindern deutlich entspannter. Die Fahrzeiten zwischen den Highlights sind überschaubar, und es gibt unterwegs genug Gelegenheiten für Pausen. Viele Restaurants verfügen über Spielbereiche, und die Georgier sind Kindern gegenüber außerordentlich aufgeschlossen.
Eine ideale Familienroute startet in Tbilisi, wo der Mtazminda-Park mit Riesenrad, Karussells und Spielplätzen auf einem Hügel über der Stadt für Abwechslung sorgt. Von dort geht es weiter nach Gori zum bereits erwähnten Uplisziche, wo Kinder durch die Höhlenstadt klettern können, als wären sie Archäologen auf Entdeckungstour. Die Festung Ananuri am Schinwali-Stausee, etwa eine Stunde nördlich von Tbilisi, bietet nicht nur historische Türme zum Erkunden, sondern auch einen See zum Plantschen und Picknicken.
Batumi an der Schwarzmeerküste ist perfekt für Familien, die Strand und Kultur verbinden möchten. Der Botanische Garten zählt zu den schönsten der Region, und der Boulevard mit seinen Spielplätzen, Springbrunnen und dem Riesenrad bietet Unterhaltung für alle Altersgruppen. Die Fahrt von Tbilisi nach Batumi dauert etwa sechs Stunden, lässt sich aber gut mit Zwischenstopps in Kutaissi oder an der Prometheus-Höhle bei Zqaltubo aufbrechen. Die beleuchtete Tropfsteinhöhle mit ihrem unterirdischen See ist ein Erlebnis, das Kinder so schnell nicht vergessen.
Für Erholungssuchende: Ruhe und Genuss
Wer Entschleunigung sucht, findet in Georgien zahlreiche Rückzugsorte abseits der ausgetretenen Pfade. Ein Mietwagen ermöglicht es, in kleinen Gästehäusern auf dem Land zu übernachten, wo die Zeit noch langsamer zu vergehen scheint und Gastgeber ihre Gäste mit hausgemachten Speisen und selbstgekelterten Weinen verwöhnen.
Die Region Kachetien eignet sich hervorragend für einen ruhigen Aufenthalt. Statt hektisch von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen, lässt sich ein Weingut als Basis wählen, von dem aus entspannte Tagesausflüge unternommen werden. Viele Güter bieten mittlerweile komfortable Unterkünfte inmitten der Weinberge an, mit Blick auf die Berge des Kaukasus. Die Tage können mit Weinverkostungen, Spaziergängen durch die Rebzeilen und gemütlichen Abenden bei einem Supra gefüllt werden.
Auch die Region um Bordschomi und Bakuriani ist ideal für Erholungssuchende. Die Kurorte sind weniger touristisch als andere Ziele und bieten heilsames Mineralwasser, Wälder zum Spazierengehen und eine entspannte Atmosphäre. Im Herbst, wenn sich die Wälder bunt färben, ist die Gegend besonders stimmungsvoll. Ein weiterer Geheimtipp ist die Region Samzche-Dschawachetien mit der Festung Chertwissi und kleinen, verschlafenen Dörfern, in denen das Leben noch seinen traditionellen Rhythmus hat.
Für Strand- und Badeurlauber: Die Schwarzmeerküste
Die georgische Schwarzmeerküste bietet mehr als nur Badeurlaub. Ein Mietwagen eröffnet die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Küstenorten zu wechseln und das Hinterland zu erkunden. Batumi ist das pulsierende Zentrum mit modernen Hotels, Casinos und einem lebendigen Nachtleben, aber auch mit Sandstränden und einer schönen Uferpromenade. Wer es ruhiger mag, fährt 15 Kilometer südlich nach Gonio, wo sich die Reste einer römischen Festung befinden, oder 25 Kilometer nördlich nach Kobuleti, einem entspannten Badeort mit weniger Trubel. Besonders reizvoll ist die Strecke entlang der Küste nach Poti und weiter zum Kolchischen Nationalpark, einem Feuchtgebiet mit reicher Vogelwelt.
Abenteuerlustige Strandurlauber können von Batumi aus einen Tagesausflug in die Berge unternehmen. Die Region Adscharien bietet neben Küste auch spektakuläre Berglandschaften. Eine Fahrt nach Makhunzeti mit seinem beeindruckenden Wasserfall und der mittelalterlichen Bogenbrücke dauert nur etwa 40 Minuten und zeigt die Vielseitigkeit der Region.
Beste Reisezeit und Klima in Georgien
Auf kleinstem Raum vereint das Land nahezu alle Klimazonen. Von subtropischer Schwarzmeerküste bis zu hochalpinen Gipfeln herrschen völlig unterschiedliche Bedingungen, was die Wahl der Reisezeit zur Frage der geplanten Aktivitäten macht.
- Frühling und Herbst: Die idealen Monate
Mai, Juni sowie September und Oktober gelten als beste Reisezeit. Die Temperaturen bewegen sich angenehm zwischen 20 und 28 Grad, perfekt für Städteerkundungen und Wanderungen. Der Herbst lockt besonders Weinliebhaber nach Kachetien, wenn die Rtveli, die traditionelle Weinlese, stattfindet. Die Landschaft leuchtet in Gold- und Rottönen, und die Touristenströme ebben ab.
- Sommer: Hitze und Hochsaison
Juli und August bedeuten in Tbilisi und im Osten oft über 35 Grad. Die Schwarzmeerküste erlebt ihre Hochsaison mit warmem Wasser um 25 Grad, vollen Stränden und höheren Preisen. Die Bergregionen bieten mit 20 bis 25 Grad angenehme Temperaturen und optimale Bedingungen für Trekkingtouren, ziehen aber auch die meisten Wanderer an.
- Winter: Skipisten und kulturelle Ruhe
Von Dezember bis März locken Gudauri und Bakuriani Wintersportler mit guten Schneeverhältnissen und günstigen Preisen. Tbilisi bleibt mild bei 0 bis 10 Grad, ideal für ruhige Städtereisen ohne Touristenmassen. Viele Hochgebirgsstraßen sind jedoch gesperrt oder Bergstraßen nur mit Schneeketten befahrbar.
Regionale Unterschiede beachten
Batumi an der Küste genießt subtropisches Klima mit milden Wintern, während Tbilisi kontinental geprägt ist. Die Berge folgen eigenen Regeln: Selbst im Hochsommer können die Nächte kühl werden, warme Kleidung gehört immer ins Gepäck. Das Land ist ganzjährig bereisbar, doch Frühling und Herbst bieten die beste Balance aus Wetter, Landschaft und Besucheraufkommen.
Der perfekte Leihwagen für Georgien
Die Wahl des richtigen Fahrzeugs hängt stark von der geplanten Route ab. Für die meisten Reisenden reicht ein Kleinwagen oder Mittelklassewagen vollkommen aus. Die Hauptstraßen zwischen Tbilisi, Batumi, Kutaissi und Signagi sind gut asphaltiert und problemlos mit jedem PKW befahrbar. Wer sich auf diese Regionen beschränkt, spart mit einem kleineren Fahrzeug Geld beim Verleih und Sprit.
Anders sieht es aus, wer in entlegene Bergregionen fahren möchte. Swanetien, Tuschetien oder das obere Kachetien erfordern einen Geländewagen mit Allradantrieb. Die unbefestigten Bergstraßen sind teilweise steil, voller Schlaglöcher und nach Regen rutschig. Besonders die Strecke nach Uschguli oder über den Abano-Pass nach Tuschetien sind ohne SUV kaum zu bewältigen. Viele Mietwagenfirmen schließen diese Strecken für normale PKW von der Versicherung aus.
Die Bodenfreiheit spielt eine wichtige Rolle. Selbst auf asphaltierten Landstraßen können Schlaglöcher oder holprige Abschnitte auftreten. Ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit wie ein Crossover bietet mehr Sicherheit, ohne gleich ein teurer Geländewagen zu sein.
Für Familien empfiehlt sich ein geräumigeres Modell mit ausreichend Kofferraum. Wer mehrere Wochen unterwegs ist und vielleicht Wanderausrüstung oder Vorräte mitnimmt, braucht Platz. Kombi-Modelle oder kleine SUVs bieten hier einen guten Kompromiss.
Die Klimaanlage ist kein Luxus, sondern in den Sommermonaten unerlässlich. In Tbilisi und im Osten kann es drückend heiß werden, und ohne Klimaanlage wird jede Fahrt zur Tortur.
Bei der Buchung sollte auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung geachtet werden. Die Straßenverhältnisse und der mitunter lebhafte Fahrstil machen dies zu einer sinnvollen Investition. Bei der ADAC Autovermietung ist Vollkaskoschutz ohne Selbstbehalt inklusive. Ein kostenloser Zusatzfahrer ist in der Miete ebenfalls enthalten, was bei längeren Strecken die Reise entspannter macht.




